Harnleiterkrebs, medizinisch meist ein Urothelkarzinom, ist ein bösartiger Tumor, der die Schleimhaut des Harnleiters befällt – dem Verbindungsstück zwischen Niere und Blase. Diese Krebsform zählt zu den sogenannten oberen Harnwegstumoren und tritt deutlich seltener auf als Blasenkrebs.
Risikofaktoren sind u. a.:
Frühstadien sind oft symptomlos. Erste Hinweise können sein:
Die Therapie richtet sich nach Lage, Größe und Ausbreitung des Tumors sowie dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten.
Mögliche Behandlungsformen sind:
Wie gefährlich ist Harnleiterkrebs?
Unbehandelt kann er lebensbedrohlich werden. Früh erkannt bestehen jedoch gute Heilungschancen.
Was ist der Unterschied zu Blasenkrebs?
Beide Tumorarten entstehen aus Urothelzellen, aber an unterschiedlichen Stellen – Blasenkrebs ist häufiger, Harnleiterkrebs seltener, aber aggressiver.
Ist immer eine Operation notwendig?
In vielen Fällen ja. Bei kleinen Tumoren oder Risikopatienten kann auch eine lokale Therapie infrage kommen.
Wie sieht die Nachsorge aus?
Regelmäßige Kontrollen mit Bildgebung, Blasenspiegelung und Urinuntersuchungen – teils über Jahre hinweg.
Was passiert, wenn die Niere entfernt werden muss?
Die zweite Niere übernimmt in der Regel die Funktion vollständig – vorausgesetzt, sie ist gesund.
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